deutscher Titel: Himmel und Hölle
Sephy und Collum sind schon Freunde seit sie denken können. Als sie Teenager werden, entwickelt sich aus dieser Sandkasten-Freundschaft auch eine zarte erste Liebe. Alles könnte perfekt sein, doch Sephy ist schwarz und Collum weiß. Die beiden leben in einer Zweiklassengesellschaft, in der die Schwarzen die herrschende Rasse sind, die Weißen hingegen nur als Sklaven ohne Rechte behandelt werden.
Malorie Blackman hat hier ein sehr aufrüttelndes und nachdenklich machendes Jugendbuch über Diskriminierung und Rassenproblematik geschrieben. Dadurch dass sie die Hautfarben vertauscht hat und einige Dinge sehr krass und überspitzt darstellt, fühlt man sich nicht direkt an unsere Welt erinnert, kann aber durchaus Parallelen ziehen. Die Weißen dürfen nicht zur Schule gehen, es werden nur wenige ausgewählte Schüler zugelassen, die dann aber schnell wieder "rausgeekelt" werden. In der Schule lernen die Jugendlichen nur von schwarzen Wissenschaftlern und Politikern, Weiße werden einfach ohne fairen Gerichtsprozess verurteilt... Ich könnte noch tausend Beispiele aufzählen, auf welche Arten die Weißen in diesem Buch diskriminiert werden. Diese Ungerechtigkeit hat mich teilweise richtig aggressiv gemacht und erst dann ist mir bewusst geworden, dass diese Dinge auch in unserer Welt passieren oder passiert sind.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Sephys und Collums Sicht erzählt, so dass man beide Blickwinkel kennenlernt. Oft wechselt der Erzähler in recht kurzen Abständen, so dass man die unterschiedliche Wahrnehmung der beiden von der gleichen Situation lesen kann. Das finde ich sehr geschickt gemacht. Beide wollen für den jeweils anderen nur das Beste, verstricken sich aber oftmals in Situationen, die genau im Gegenteil resultieren.
Einige Szenen sind recht hart, es gibt Hinrichtungen, Terroranschläge und Geiselnahmen. Gewalttaten werden zwar nie explizit beschrieben, ich weiß aber genau, dass dieses Buch mich als Jugendliche sehr mitgenommen hätte. Andererseits merkt man dem Buch an vielen Stellen auch an, dass es für Jugendliche geschrieben ist. Viele Dinge waren sehr vorhersehbar und ich war mit meinem Wissen Sephy und Collum oft schon Kapitel voraus. Trotzdem ist es ein sehr empfehlenswertes Buch, das sich erfrischend von den ganzen Vampir/Werwolf/etc.-Büchern abhebt, die derzeit den Jugendbuchmarkt überschwemmen.
4 Sterne
Dienstag, 31. August 2010
Freitag, 27. August 2010
Heinrich Mann - Professor Unrat
Der alternde Professor Raat, der von allen nur Unrat genannt wird, ist ständig nur in Sorge darüber, dass seine Schüler diesen Spitznamen hinter seinem Rücken gebrauchen. Diesen Schülern will er es heimzahlen und zwar nicht nur auf schulischer Ebene, am liebsten würde er ihnen ihre komplette berufliche Zukunft verbauen. Eines Tages entdeckt er im Heft eines Schülers ein Gedicht über eine gewisse Rosa Fröhlich. Er macht sich auf die Suche nach dieser Dame und findet heraus, dass sie eine Künstlerin in einem etwas zwielichtigen Lokal ist. Um seinen Schülern nicht die Gelegenheit zu geben, mit ihr Zeit zu verbringen, freundet er sich selbst mit ihr an und hält sich jeden Abend bei ihr auf. Wie diese Bekanntschaft sein Leben verändert, lässt sich in "Professor Unrat" nachlesen.
Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen. Ich kann eigentlich noch nicht mal genau sagen, an was es lag. Ich fand die Geschichte langweilig und Professor Unrat unsympathisch. Sein Schicksal hat mich nicht interessiert und seine Gedanken darüber, wie er das Leben seiner Schüler am besten zerstören kann, haben mich aggressiv gemacht. So musste ich mich öfter zum Weiterlesen zwingen. Erst im letzten Drittel wurde das Buch für mich halbwegs interessant und lies sich besser lesen.
Weiter möchte ich meine Abneigung gegen diesen Klassiker nun auch gar nicht ausführen, da dies nur eine sehr persönliche Abneigung ist, die ich wohl meinen Deutschlehrern verdanke, die mir deutsche Literatur oft genug zu einer Qual gemacht haben. Deshalb gibt es an dieser Stelle nur 2 Sterne
Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen. Ich kann eigentlich noch nicht mal genau sagen, an was es lag. Ich fand die Geschichte langweilig und Professor Unrat unsympathisch. Sein Schicksal hat mich nicht interessiert und seine Gedanken darüber, wie er das Leben seiner Schüler am besten zerstören kann, haben mich aggressiv gemacht. So musste ich mich öfter zum Weiterlesen zwingen. Erst im letzten Drittel wurde das Buch für mich halbwegs interessant und lies sich besser lesen.
Weiter möchte ich meine Abneigung gegen diesen Klassiker nun auch gar nicht ausführen, da dies nur eine sehr persönliche Abneigung ist, die ich wohl meinen Deutschlehrern verdanke, die mir deutsche Literatur oft genug zu einer Qual gemacht haben. Deshalb gibt es an dieser Stelle nur 2 Sterne
Montag, 23. August 2010
David Levithan - Das Wörterbuch der Liebenden
Ein Wörterbuch und eine Liebesgeschichte, gegensätzlicher geht es eigentlich gar nicht. Doch David Levithan hat es geschafft, aus diesen beiden Elementen eine Einheit zu erschaffen.
Alphabethisch aufgelistet sind Wörter und zu jedem dieser Wörter wird eine kurze Episode aus einer Beziehung erzählt. Diese Episoden decken den gesamten Bereich des emotionalen Spektrums ab, alle möglichen Aspekte einer Beziehung kommen zur Sprache.
Am Anfang kann man mit den einzelnen Bruchstücken recht wenig anfangen, aber nach und nach setzt sich ein komplettes Bild zusammen. Da man die Beziehung nicht chronologisch, sondern alphabethisch verfolgt, muss man als Leser selbst ein bisschen ordnen und kombinieren, dies fällt aber nicht schwer und macht das Buch auch nicht unnötig kompliziert.
Sehr schön fand ich, dass die Beziehungspartner trotz sehr persönlicher Geschichten und Hintergründe auch irgendwie anonym bleiben, so dass jeder sich in einem gewissen Maße darin erkennen kann. Viele Gedanken und Gefühle sind eher allgemein gehalten, so dass sich jeder, der schon eine Beziehung hatte, darin wiederfinden kann. Viele liebevolle Kleinigkeiten geben den Figuren aber trotz aller Anonymität Leben und Charakter.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, hätte mich aber gefreut, wenn es mindestens doppelt so dick gewesen wäre und die einzelnen Episoden noch ausführlicher erzählt worden wären. Von mir gibt es 4 Sterne.
Alphabethisch aufgelistet sind Wörter und zu jedem dieser Wörter wird eine kurze Episode aus einer Beziehung erzählt. Diese Episoden decken den gesamten Bereich des emotionalen Spektrums ab, alle möglichen Aspekte einer Beziehung kommen zur Sprache.
Am Anfang kann man mit den einzelnen Bruchstücken recht wenig anfangen, aber nach und nach setzt sich ein komplettes Bild zusammen. Da man die Beziehung nicht chronologisch, sondern alphabethisch verfolgt, muss man als Leser selbst ein bisschen ordnen und kombinieren, dies fällt aber nicht schwer und macht das Buch auch nicht unnötig kompliziert.
Sehr schön fand ich, dass die Beziehungspartner trotz sehr persönlicher Geschichten und Hintergründe auch irgendwie anonym bleiben, so dass jeder sich in einem gewissen Maße darin erkennen kann. Viele Gedanken und Gefühle sind eher allgemein gehalten, so dass sich jeder, der schon eine Beziehung hatte, darin wiederfinden kann. Viele liebevolle Kleinigkeiten geben den Figuren aber trotz aller Anonymität Leben und Charakter.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, hätte mich aber gefreut, wenn es mindestens doppelt so dick gewesen wäre und die einzelnen Episoden noch ausführlicher erzählt worden wären. Von mir gibt es 4 Sterne.
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4 Schafe,
Sonstige Belletristik
Mittwoch, 11. August 2010
Miral al-Tahawi - Das Zelt
Meinen literarische Weltreise führte mich nun mit Das Zelt von Miral al-Tahawi auch nach Ägypten.
Das Zelt erzählt die Geschichte der kleinen Fatima, die in einer Beduinenfamilie aufwächst. Da alles aus der Sicht Fatimas, also aus der Sicht eines kleinen Mädchens, erzählt wird, ist die Handlung nicht immer ganz klar. Erklärungen gibt es nicht, man muss sich alles selber zusammenreimen und zum Beispiel die Familienverhältnisse ihrer Großfamilie selbst ableiten, was mir bei einigen Personen bis zum Ende nicht ganz gelungen ist. Die wichtigsten Familienmitglieder kann man aber klar zuordnen. Da gibt es eine verrückte Mutter, eine Großmutter, die nur zu gerne die Herrschaft über alles an sich reißt und einen Vater, der nur selten zuhause ist. Ob es sich bei den anderen Familienmitgliedern nun um Schwestern, Tanten, Cousinen oder etwas anderes handelt, ist für das Verständnis eigentlich nicht wichtig.
Die fehlenden Erklärungen haben mich nicht gestört. Ich fand es im Gegenteil sogar sehr interessant, wie die Autorin es schafft, einen diese fremde Welt durch die Augen eines kleinen Mädchens sehen zu lassen. Der Leser erfährt nur das, was auch Fatima weiß und muss somit auch selbst nachdenken und interpretieren. Auch die Sprache ist zu Beginn recht einfach und kindlich, entwickelt sich im Laufe des Buches aber weiter, in dem Maß, in dem auch Fatima älter wird.
Die Grenze zwischen Traum und Realität ist hier fließend, oft beschreibt die Erzählerin eine alltägliche Handlung, bevor sie wieder in verrückte Träume abdriftet, die man nicht so ganz zuordnen und nachvollziehen kann. Da war es für mich oftmals etwas schwierig, den Faden nicht zu verlieren und der Geschichte noch zu folgen.
Die Lieder und Gedichte, die fast nur am Kapitelanfang zu finden sind, haben für mich genau den Effekt gehabt, der damit wohl auch beabsichtigt war. Man erhält einen sehr kleinen Einblick in die kulturelle Welt eines fremden Volkes und bekommt Lust darauf, sich noch mehr mit dieser Kultur auseinanderzusetzen.
Ich hätte mir an manchen Stellen auch mehr Informationen über die Beduinen und ihre Lebensweise gewünscht, aber es ist ja nicht unbedingt der Sinn eines Romans, den Leser zu informieren und weiterzubilden. In dem Fall müsste man dann wohl ein Fachbuch lesen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, Fatima und ihr Schicksal sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich fand es traurig, als ich sie wieder verlassen musste. An manchen Stellen war mir die Verwirrung und die Vermischung von Realität und Traum etwas zu groß, weshalb ich nur 3,5 Sterne vergebe.
Das Zelt erzählt die Geschichte der kleinen Fatima, die in einer Beduinenfamilie aufwächst. Da alles aus der Sicht Fatimas, also aus der Sicht eines kleinen Mädchens, erzählt wird, ist die Handlung nicht immer ganz klar. Erklärungen gibt es nicht, man muss sich alles selber zusammenreimen und zum Beispiel die Familienverhältnisse ihrer Großfamilie selbst ableiten, was mir bei einigen Personen bis zum Ende nicht ganz gelungen ist. Die wichtigsten Familienmitglieder kann man aber klar zuordnen. Da gibt es eine verrückte Mutter, eine Großmutter, die nur zu gerne die Herrschaft über alles an sich reißt und einen Vater, der nur selten zuhause ist. Ob es sich bei den anderen Familienmitgliedern nun um Schwestern, Tanten, Cousinen oder etwas anderes handelt, ist für das Verständnis eigentlich nicht wichtig.
Die fehlenden Erklärungen haben mich nicht gestört. Ich fand es im Gegenteil sogar sehr interessant, wie die Autorin es schafft, einen diese fremde Welt durch die Augen eines kleinen Mädchens sehen zu lassen. Der Leser erfährt nur das, was auch Fatima weiß und muss somit auch selbst nachdenken und interpretieren. Auch die Sprache ist zu Beginn recht einfach und kindlich, entwickelt sich im Laufe des Buches aber weiter, in dem Maß, in dem auch Fatima älter wird.
Die Grenze zwischen Traum und Realität ist hier fließend, oft beschreibt die Erzählerin eine alltägliche Handlung, bevor sie wieder in verrückte Träume abdriftet, die man nicht so ganz zuordnen und nachvollziehen kann. Da war es für mich oftmals etwas schwierig, den Faden nicht zu verlieren und der Geschichte noch zu folgen.
Die Lieder und Gedichte, die fast nur am Kapitelanfang zu finden sind, haben für mich genau den Effekt gehabt, der damit wohl auch beabsichtigt war. Man erhält einen sehr kleinen Einblick in die kulturelle Welt eines fremden Volkes und bekommt Lust darauf, sich noch mehr mit dieser Kultur auseinanderzusetzen.
Ich hätte mir an manchen Stellen auch mehr Informationen über die Beduinen und ihre Lebensweise gewünscht, aber es ist ja nicht unbedingt der Sinn eines Romans, den Leser zu informieren und weiterzubilden. In dem Fall müsste man dann wohl ein Fachbuch lesen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, Fatima und ihr Schicksal sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich fand es traurig, als ich sie wieder verlassen musste. An manchen Stellen war mir die Verwirrung und die Vermischung von Realität und Traum etwas zu groß, weshalb ich nur 3,5 Sterne vergebe.
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3 Schafe,
Weltliteratur
Donnerstag, 5. August 2010
Sergio Pitol - Eheleben
Jacqueline ist nicht glücklich in ihrer Ehe. Ihrer Meinung nach ist Nicolás kein guter Ehemann, weshalb sie sich auf Partys ihrer besten Freundin herumtreibt und immer wieder verschiedene Liebhaber aufgabelt. Diese bringt sie dann dazu, einen Mordversuch auf Nicolás zu unternehmen, der kläglich scheitert. Und genau die gleiche Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder.
Ich habe einfach keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Am Ende ist man genau so schlau wie am Anfang, musste aber 138 Seiten die Geschichte der nervtötenden Jacqueline ertragen. Es wiederholt sich mehrmals genau der gleiche Handlungsablauf, ohne dass sich daraus irgendwann ein Resultat ergeben würde. Jacqueline ist dabei eine der nervigsten Romanfiguren, die mir in meiner gesamten Zeit als Leser untergekommen ist. Sie selbst empfindet sich also so weltgewandt und gebildet, wirkte aber nur dumm und naiv auf mich. Anscheinend sehen das auch ihre "Freunde" so, da keiner mehr ihrem endlosen Gejammer zuhören möchte.
Ich weiß gar nicht, was ich noch über das Buch sagen soll. Es hat meinen Geschmack einfach absolut nicht getroffen und ich hatte mir unter der Geschichte etwas ganz anderes vorgestellt. Wäre das Buch nicht so dünn gewesen, hätte ich es sicher abgebrochen.
Nicht einmal das Nachwort von Antonio Tabucchi, den ich als Autor sehr schätze, konnte mich umstimmen, da ich leider nicht ganz verstanden habe, was er damit sagen will und was seine Ausführungen mit diesem Buch zu tun haben.
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1 Schaf,
Weltliteratur
Mittwoch, 4. August 2010
Juli 2010
Troy Blacklaws - Malindi 2,5/5
Mein Buch für Südafrika im Weltreise-Projekt. Leider ein eher nichtssagendes Jugendbuch mit Liebesgeschichte im Vordergrund.
Sophie Kinsella - Vom Umtausch ausgeschlossen 4/5
Auch wenn es nicht gerade anspruchsvolle Literatur ist, lese ich die Shopaholic-Reihe einfach gerne. Auch nach dem 4. Band noch!
Rebecca Miller - The Private Lives of Pippa Lee 3/5
Ein relativ nichtssagender Roman über eine Frau in einer Lebenskrise. Angenehm und schnell zu lesen, ansonsten aber auch schnell wieder vergessen.
Per Petterson - Pferde stehlen 2,5/5
Leider konnte ich die Begeisterung um dieses Buch absolut nicht nachvollziehen, der Funke ist da einfach nicht übergesprungen.
Shakespeare, William - As You Like It 3/5
Nicht unbedingt die beste Komödie Shakespeares, aber doch ganz unterhaltsam.
Nadeem Aslam - Atlas für verschollene Liebende 3/5
Pakistanische Einwanderer in England, die sich nicht so recht anpassen können/wollen.
Sergio Pitol - Eheleben 1/5
Weltreise-Station Mexiko. Ein nerviges, verwirrendes Buch, das ich sicher abgebrochen hätte, wenn es nicht so kurz gewesen wäre.
Mein Buch für Südafrika im Weltreise-Projekt. Leider ein eher nichtssagendes Jugendbuch mit Liebesgeschichte im Vordergrund.
Sophie Kinsella - Vom Umtausch ausgeschlossen 4/5
Auch wenn es nicht gerade anspruchsvolle Literatur ist, lese ich die Shopaholic-Reihe einfach gerne. Auch nach dem 4. Band noch!
Rebecca Miller - The Private Lives of Pippa Lee 3/5
Ein relativ nichtssagender Roman über eine Frau in einer Lebenskrise. Angenehm und schnell zu lesen, ansonsten aber auch schnell wieder vergessen.
Per Petterson - Pferde stehlen 2,5/5
Leider konnte ich die Begeisterung um dieses Buch absolut nicht nachvollziehen, der Funke ist da einfach nicht übergesprungen.
Shakespeare, William - As You Like It 3/5
Nicht unbedingt die beste Komödie Shakespeares, aber doch ganz unterhaltsam.
Nadeem Aslam - Atlas für verschollene Liebende 3/5
Pakistanische Einwanderer in England, die sich nicht so recht anpassen können/wollen.
Sergio Pitol - Eheleben 1/5
Weltreise-Station Mexiko. Ein nerviges, verwirrendes Buch, das ich sicher abgebrochen hätte, wenn es nicht so kurz gewesen wäre.
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Monatsrückblick
Nadeem Aslam - Atlas für verschollene Liebende
Klappentext
In einer namenlosen englischen Stadt sind Jugnu und Chanda verschwunden, ein pakistanisches Liebespaar, das ohne Trauschein zusammenlebte. Böse Gerüchte kursieren in der kleinen pakistanischen Gemeinschaft, und eines verschneiten Januarmorgens werden Chandas Brüder wegen Mordes verhaftet. Für Shamas und Kaukab, Jugnus Bruder und Schwägerin, entpuppen sich die nächsten 12 Monate, während der Prozess um den Ehrenmord läuft, als Lebenskatastrophe, in deren Verlauf sie alles, an das sie je geglaubt haben, infrage stellen müssen.
Meine Meinung
Ich habe unverhältnismäßig lange an diesem Buch gelesen, was schon mal nichts gutes bedeutet. Die englische Ausgabe ist unglaublich klein gedruckt und man hat das Gefühl, eine halbe Stunde an einer Seite zu lesen. Da die Geschichte auch recht langsam voranschreitet, verstärkt sich dieser Eindruck nur noch. Und so wurden die 369 Seiten für mich zur Qual. Eigentlich hätte alles passen müssen. Ich interessiere mich für Pakistan, die Kultur und die Stellung der Frau dort und lese auch gerne über das Schicksal von Einwanderern. Aber bei diesem Buch war das anders.
Die Geschichte um die Familie von Shamas und Kaukab ist wunderbar poetisch in einer sehr schönen Sprache erzählt. Alle Figuren scheinen lebendig, da jeder seine eigene glaubhafte Vorgeschichte hat, die auch erzählt wird und die den Charakter der jeweiligen Person noch unterstreicht. Leider war es oftmals zu viel Vorgeschichte und zu wenig Handlung. Es wird von der Kindheit von Shamas' Vater erzählt, vom Kennenlernen zwischen Shamas und Kaukab, der Vorgeschichte von Chanda und Jugnu und man erfährt auch die komplette Lebensgeschichte von anderen Personen, die mit der Handlung nur am Rande zu tun haben. Diese einzelnen Lebensgeschichten waren oft sehr interessant, leider wurde es mir dann aber irgendwann zu viel des Guten.
Das Buch ist sehr ruhig, die Handlung schreitet langsam voran und es gibt auch keinen richtigen Spannungsbogen. Alles Dinge, die mich normalerweise nicht stören, die mir sogar oft gut gefallen. Hier haben mich die Längen, die die Handlung nicht vorantreiben, aber mehr gestört, als dass ich die schöne Erzählweise hätte genießen können. Nur am Ende hat sich nochmal ein gewisser Sog entwickelt, der mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen ließ.
Eine Sache, die mich mehr als alles andere gestört hat, ist allerdings, wie schlecht der Islam in diesem Buch wegkommt. Ich habe mich mit dieser Religion nicht umfassend beschäftigt und mein Wissen stammt hauptsächlich aus anderen Romanen, die in diesem Kulturkreis spielen. Aber ich denke, ich kann dennoch beurteilen, dass der Islam nicht eine grundsätzlich schlechte Religion ist, die nur dazu dient, den Frauen das Leben schwer zu machen. Das ist aber genau der Eindruck, den man beim Lesen dieses Buches erhält. Es wäre schön gewesen, wenigstens einmal zu lesen, dass die ganzen Probleme, die diversen Frauen in der Geschichte entstehen nicht an der Religion an sich liegen, sondern an einer falschen und unzeitgemäßen Auslegung der Gebote.
Einige Episoden waren sehr schockierend zu lesen, ich denke mit Entsetzen an die junge Frau, die zu Tode gefoltert wurde, da sie angeblich von bösen Geistern besessen war, die nur mit diesen Methoden ausgetrieben werden konnten.
Trotz aller Kritikpunkte möchte ich gerne noch ein weiteres Buch von Nadeem Aslam lesen, da ich seinen Schreibstil sehr schön fand und mich Teile der Geschichte auch gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt haben. Man hätte das Ganze nur um die Hälfte kürzen müssen.


In einer namenlosen englischen Stadt sind Jugnu und Chanda verschwunden, ein pakistanisches Liebespaar, das ohne Trauschein zusammenlebte. Böse Gerüchte kursieren in der kleinen pakistanischen Gemeinschaft, und eines verschneiten Januarmorgens werden Chandas Brüder wegen Mordes verhaftet. Für Shamas und Kaukab, Jugnus Bruder und Schwägerin, entpuppen sich die nächsten 12 Monate, während der Prozess um den Ehrenmord läuft, als Lebenskatastrophe, in deren Verlauf sie alles, an das sie je geglaubt haben, infrage stellen müssen.
Meine Meinung
Ich habe unverhältnismäßig lange an diesem Buch gelesen, was schon mal nichts gutes bedeutet. Die englische Ausgabe ist unglaublich klein gedruckt und man hat das Gefühl, eine halbe Stunde an einer Seite zu lesen. Da die Geschichte auch recht langsam voranschreitet, verstärkt sich dieser Eindruck nur noch. Und so wurden die 369 Seiten für mich zur Qual. Eigentlich hätte alles passen müssen. Ich interessiere mich für Pakistan, die Kultur und die Stellung der Frau dort und lese auch gerne über das Schicksal von Einwanderern. Aber bei diesem Buch war das anders.
Die Geschichte um die Familie von Shamas und Kaukab ist wunderbar poetisch in einer sehr schönen Sprache erzählt. Alle Figuren scheinen lebendig, da jeder seine eigene glaubhafte Vorgeschichte hat, die auch erzählt wird und die den Charakter der jeweiligen Person noch unterstreicht. Leider war es oftmals zu viel Vorgeschichte und zu wenig Handlung. Es wird von der Kindheit von Shamas' Vater erzählt, vom Kennenlernen zwischen Shamas und Kaukab, der Vorgeschichte von Chanda und Jugnu und man erfährt auch die komplette Lebensgeschichte von anderen Personen, die mit der Handlung nur am Rande zu tun haben. Diese einzelnen Lebensgeschichten waren oft sehr interessant, leider wurde es mir dann aber irgendwann zu viel des Guten.
Das Buch ist sehr ruhig, die Handlung schreitet langsam voran und es gibt auch keinen richtigen Spannungsbogen. Alles Dinge, die mich normalerweise nicht stören, die mir sogar oft gut gefallen. Hier haben mich die Längen, die die Handlung nicht vorantreiben, aber mehr gestört, als dass ich die schöne Erzählweise hätte genießen können. Nur am Ende hat sich nochmal ein gewisser Sog entwickelt, der mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen ließ.
Eine Sache, die mich mehr als alles andere gestört hat, ist allerdings, wie schlecht der Islam in diesem Buch wegkommt. Ich habe mich mit dieser Religion nicht umfassend beschäftigt und mein Wissen stammt hauptsächlich aus anderen Romanen, die in diesem Kulturkreis spielen. Aber ich denke, ich kann dennoch beurteilen, dass der Islam nicht eine grundsätzlich schlechte Religion ist, die nur dazu dient, den Frauen das Leben schwer zu machen. Das ist aber genau der Eindruck, den man beim Lesen dieses Buches erhält. Es wäre schön gewesen, wenigstens einmal zu lesen, dass die ganzen Probleme, die diversen Frauen in der Geschichte entstehen nicht an der Religion an sich liegen, sondern an einer falschen und unzeitgemäßen Auslegung der Gebote.
Einige Episoden waren sehr schockierend zu lesen, ich denke mit Entsetzen an die junge Frau, die zu Tode gefoltert wurde, da sie angeblich von bösen Geistern besessen war, die nur mit diesen Methoden ausgetrieben werden konnten.
Trotz aller Kritikpunkte möchte ich gerne noch ein weiteres Buch von Nadeem Aslam lesen, da ich seinen Schreibstil sehr schön fand und mich Teile der Geschichte auch gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt haben. Man hätte das Ganze nur um die Hälfte kürzen müssen.


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Weltliteratur
Dienstag, 13. Juli 2010
Troy Blacklaws - Malindi
Douglas verliert bei einem Unfall seinen Zwillingsbruder. An dieser Tragödie zerbricht die Familie, die Mutter verlässt mit Douglas Kapstadt und zieht ins südafrikanische Hinterland. Dort ist vieles anders, in der Schule wird Douglas von seinen Mitschülern gehänselt, die Lehrer sind nicht gerade auf Kuschelkurs und auch der Unterschied zwischen Weißen und Schwarzen wird Douglas zum ersten Mal richtig bewusst.
Als erstes muss ich kritisieren, dass gerade für ein Jugendbuch zu viele fremde Begriffe benutzt werden, die man einfach nicht kennen kann, wenn man noch nicht in Südafrika war. Ich wollte nicht ständig alles im Internet nachschauen und bleibe somit unwissend, ein Glossar wäre sehr hilfreich gewesen.
Außerdem fand ich die Geschichte zu überladen. Es ist ein interessanter Ansatz, den Verlust des Zwillingsbruders zu thematisieren, dann kommen aber zu viele andere Probleme in die Geschichte, die davon ablenken und es zu einer Nebensächlichkeit degradieren. Das Buch ist allgemein recht überladen mit wichtigen Themen, die der Autor wohl unbedingt unterbringen wollte, wodurch alles sehr oberflächlich bleibt und man sich in keines der Probleme richtig einfühlen kann.
Die Schwierigkeiten an der Schule kommen recht selten zur Sprache, ich hatte eigentlich erwartet, dass Douglas es nicht so leicht fallen würde, sich einzuleben und sich in seiner neuen Welt zurecht zu finden. Im Vordergrund steht allerdings ständig seine erste Liebe, neben der alle anderen Probleme verblassen. Es ist vielleicht ganz natürlich, dass man alles andere vergisst, wenn man zum ersten Mal verliebt ist, allerdings hätte ich bei diesem Buch doch einen etwas anderen Schwerpunkt erwartet.
Auch die Apartheit fügt sich da nicht ganz in die Geschichte ein, man hat das Gefühl, der Autor habe extra noch ein paar Szenen eingefügt, in denen Schwarze schlecht behandelt werden, um dieses schwierige Thema auch noch in seiner Geschichte unterzubringen. Es wirkt sehr konstruiert und passt für mich einfach nicht zum Rest.
Positiv muss ich noch anmerken, dass Douglas ein sympathischer Hauptcharakter ist und man gerne liest, was ihm so alles zustößt. Allerdings bleiben die Geschehnisse nur episodenhaft, selten besteht noch ein Zusammenhang zur weiteren Geschichte.
Für mich leider nur 2,5 Sterne
Als erstes muss ich kritisieren, dass gerade für ein Jugendbuch zu viele fremde Begriffe benutzt werden, die man einfach nicht kennen kann, wenn man noch nicht in Südafrika war. Ich wollte nicht ständig alles im Internet nachschauen und bleibe somit unwissend, ein Glossar wäre sehr hilfreich gewesen.
Außerdem fand ich die Geschichte zu überladen. Es ist ein interessanter Ansatz, den Verlust des Zwillingsbruders zu thematisieren, dann kommen aber zu viele andere Probleme in die Geschichte, die davon ablenken und es zu einer Nebensächlichkeit degradieren. Das Buch ist allgemein recht überladen mit wichtigen Themen, die der Autor wohl unbedingt unterbringen wollte, wodurch alles sehr oberflächlich bleibt und man sich in keines der Probleme richtig einfühlen kann.
Die Schwierigkeiten an der Schule kommen recht selten zur Sprache, ich hatte eigentlich erwartet, dass Douglas es nicht so leicht fallen würde, sich einzuleben und sich in seiner neuen Welt zurecht zu finden. Im Vordergrund steht allerdings ständig seine erste Liebe, neben der alle anderen Probleme verblassen. Es ist vielleicht ganz natürlich, dass man alles andere vergisst, wenn man zum ersten Mal verliebt ist, allerdings hätte ich bei diesem Buch doch einen etwas anderen Schwerpunkt erwartet.
Auch die Apartheit fügt sich da nicht ganz in die Geschichte ein, man hat das Gefühl, der Autor habe extra noch ein paar Szenen eingefügt, in denen Schwarze schlecht behandelt werden, um dieses schwierige Thema auch noch in seiner Geschichte unterzubringen. Es wirkt sehr konstruiert und passt für mich einfach nicht zum Rest.
Positiv muss ich noch anmerken, dass Douglas ein sympathischer Hauptcharakter ist und man gerne liest, was ihm so alles zustößt. Allerdings bleiben die Geschehnisse nur episodenhaft, selten besteht noch ein Zusammenhang zur weiteren Geschichte.
Für mich leider nur 2,5 Sterne
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2 Schafe,
Kinder-und Jugendbuch
Sophie Kinsella - Vom Umtausch ausgeschlossen
Auch der vierte Besuch in Beckys total verrückter Shopping-Welt hat mir gut gefallen! Nachdem der dritte Band um Beckys Hochzeit nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, hat mir "Vom Umtausch ausgeschloßen" wieder richtig viel Spaß gemacht.
Man erlebt eine ganze Menge Shopping-Räusche, typische peinliche Becky-Momente und den Auftritt einer Halbschwester, die ganz anders ist als Becky. Ich habe das Gefühl, dass Becky erwachsen wird und reifer. Sie ist nicht mehr ganz so oberflächlich und naiv, denkt manchmal über ihre Handlungen nach und sieht Fehler ein. Man merkt auch deutlich, dass nicht mehr so viel geshoppt wird, wie in den vorhergehenden Büchern, es treten auch mal andere Ereignisse in den Vordergrund. Gut fand ich, dass das Eheleben thematisiert wurde und auch Freundschaften und wie diese sich im Laufe der Zeit verändern können.
Ich lese nicht viel Chick-Lit, aber manchmal muss es zwischendurch einfach sein. Und dann weiß ich, dass ich mit Sophie Kinsella und vor allem den Shopaholic-Büchern nicht falsch liege. Hochgeistige Unterhaltung darf man natürlich nicht erwarten, aber dafür viel Spaß.
4 Sterne
Man erlebt eine ganze Menge Shopping-Räusche, typische peinliche Becky-Momente und den Auftritt einer Halbschwester, die ganz anders ist als Becky. Ich habe das Gefühl, dass Becky erwachsen wird und reifer. Sie ist nicht mehr ganz so oberflächlich und naiv, denkt manchmal über ihre Handlungen nach und sieht Fehler ein. Man merkt auch deutlich, dass nicht mehr so viel geshoppt wird, wie in den vorhergehenden Büchern, es treten auch mal andere Ereignisse in den Vordergrund. Gut fand ich, dass das Eheleben thematisiert wurde und auch Freundschaften und wie diese sich im Laufe der Zeit verändern können.
Ich lese nicht viel Chick-Lit, aber manchmal muss es zwischendurch einfach sein. Und dann weiß ich, dass ich mit Sophie Kinsella und vor allem den Shopaholic-Büchern nicht falsch liege. Hochgeistige Unterhaltung darf man natürlich nicht erwarten, aber dafür viel Spaß.
4 Sterne
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Frauenromane
Donnerstag, 1. Juli 2010
Juni 2010
Frank Goosen - Weil Samstag ist 4/5
Ein witziges Buch über Fußball mit Anekdoten über das Fan-Sein und Rückblicke auf die letzte EM und WM. Hat mir gut gefallen und war auch eine nette Einstimmung für die WM.
Milan Kundera - Das Leben ist anderswo 3/5
Das Buch ist sicherlich interessant und es stecken viele interessante Gedankengänge darin, über die man noch lange nachdenken könnte, wenn man wollte. Mir war es zum aktuellen Zeitpunkt zu anstrengend und ich bin nicht so recht mit der Geschichte warm geworden.
Alan Bradley - The Sweetness at the Bottom of the Pie 3,5/5
Ein ganz nettes Jugendbuch mit einer sehr sympathischen Hauptfigur. Allerdings lief mir das Ende zu sehr nach Schema F, mit dem letzten Viertel des Buches war ich einfach nicht so glücklich, der Rest hat mir gut gefallen. Ich werde bestimmt auch das nächste Buch über Flavia lesen!
Mohammed Hanif - Eine Kiste explodierender Mangos 3/5
Einerseits ganz interessant, andererseits auch recht anstrengend, die ganzen Zeitsprünge nachzuvollziehen und den Überblick nicht zu verlieren.
Stephenie Meyer- Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl 2/5
Ungefähr so schlecht, wie ich es erwartet habe
Ein witziges Buch über Fußball mit Anekdoten über das Fan-Sein und Rückblicke auf die letzte EM und WM. Hat mir gut gefallen und war auch eine nette Einstimmung für die WM.
Milan Kundera - Das Leben ist anderswo 3/5
Das Buch ist sicherlich interessant und es stecken viele interessante Gedankengänge darin, über die man noch lange nachdenken könnte, wenn man wollte. Mir war es zum aktuellen Zeitpunkt zu anstrengend und ich bin nicht so recht mit der Geschichte warm geworden.
Alan Bradley - The Sweetness at the Bottom of the Pie 3,5/5
Ein ganz nettes Jugendbuch mit einer sehr sympathischen Hauptfigur. Allerdings lief mir das Ende zu sehr nach Schema F, mit dem letzten Viertel des Buches war ich einfach nicht so glücklich, der Rest hat mir gut gefallen. Ich werde bestimmt auch das nächste Buch über Flavia lesen!
Mohammed Hanif - Eine Kiste explodierender Mangos 3/5
Einerseits ganz interessant, andererseits auch recht anstrengend, die ganzen Zeitsprünge nachzuvollziehen und den Überblick nicht zu verlieren.
Stephenie Meyer- Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl 2/5
Ungefähr so schlecht, wie ich es erwartet habe
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