William Goldman - Die Brautprinzessin 3/5
Mein Freund war begeistert, aber ich fand es irgendwie nicht so besonders, eher eine durchschnittliche Fantasy-Geschichte und die lustigen Stellen/Kommentare waren auch nicht besonders lustig, sondern haben irgendwann genervt.
Jodi Picoult - Das Herz ihrer Tochter 1/5 (abgebrochen)
Das Buch war einfach absolut nichts für mich...
John Bayley - Elegie für Iris 4/5
Sehr süß und liebevoll erzählt John Bayley von seiner Ehefrau Iris Murdoch, vor allem über ihr Kennenlernen und die Anfangsphase der Beziehung habe ich gerne gelesen, gegen Ende wurde es dann etwas anstrengend. Ich will aber unbedingt bald mal was von Iris Murdoch lesen.
Khaled Hosseini - Tausend strahlende Sonnen 5/5
Mein Lesehighlight des Monats! Eine wunderbare Geschichte über zwei starke Frauen in Afghanistan, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lassen. Hat mir viel besser gefallen als der Drachenläufer.
Brady Udall - Das wundersame Leben des Edgar Mint 3,5/5
Eine nette, unterhaltsame Geschichte über einen außergewöhnlichen Jungen. Es war ganz angenehm zu lesen, hätte aber an manchen Stellen gekürzt werden können.
Yasmina Khadra - Die Schwalben von Kabul 4/5
Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban. Das Buch wirkt teilweise etwas überladen, es ist sehr kurz und trotzdem werden viele Personen und Konflikte detailiert eingeführt. Trotzdem sehr faszinierend und interessant.
Atiq Rahimi - Der Krieg und die Liebe 4/5
Und nochmal Afghanistan. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit dem Stil, abgehackte kurze Sätze und sehr kurze Kapitel machen es einem schwer, sich in die Geschichte einzufinden. Wenn ich den Klappentext nicht gelesen hätte, hätte ich gar nicht einordnen können, um was es überhaupt geht. Das wird aber gegen Ende besser und es entwickelt sich eine tragische Liebesgeschichte.
Jill Smolinski - The Next Thing on My List 3,5/5
Manchmal muss es eben auch ein Frauenroman sein. Es steckt eine ganz nette Idee dahinter, manche Szenen sind arg unglaubwürdig und manchmal täte auch etwas mehr Schwung gut. Leider war das Ende auch etwas vorhersehbar.
Cornelia Travnicek - Fütter mich 4/5
Sehr eindrucksvolle und gelungene Kurzgeschichten einer jungen Autorin.
Vladimir Nabokov - Lolita 3/5
Ich bin mit der Geschicht einfach nicht richtig warm geworden. Leider kann ich meine Gedanken da schlecht in Worte fassen. Über weite Strecken hat das Buch mich gelangweilt, manchmal hat es mir auch wieder recht gut gefallen.
Tschingis Aitmatow - Dshamilja 3,5/5
Die schönste Liebesgeschichte der Welt war es für mich nicht, allerdings trotzdem eine schöne Geschichte, die einem ein unbekanntes Volk etwas näher bringt.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Dienstag, 15. September 2009
Nick Hornby - Fever Pitch
In kurzen Episoden, wobei immer ein Fußballspiel als Aufhänger dient, erzählt Nick Hornby von seinem Leben als Fußballfan und seiner persönlichen Entwicklung.
Diese Geschichten haben nicht immer mit Fußball zu tun, aber Fußball zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Wenn man mit Fußball also absolut nichts anfangen kann, sollte man das Buch vielleicht nicht zur Hand nehmen. Jedem anderen, der Fußball zumindest nicht ganz ablehnend gegenübersteht, und natürlich auch jedem Nick Hornby Fan möchte ich das Buch nur empfehlen.
Die Liebe zum Fußball und so manches daraus resultierende Verhalten war für mich selbst nicht nachvollziehbar, Nick Hornby beschreibt das alles aber gewohnt humorvoll, so dass man doch nur darüber lachen kann.
Arsenal-Fan muss man nicht sein, um das Buch zu lesen, ich kenne weder Spieler noch Trainer, die von den 70ern bis Anfang der 90er in Arsenal tätig waren, aber die Namen überliest man einfach, wie man auch in anderen Büchern die Namen von unwichtigen Nebencharakteren überliest und bald wieder vergessen hat.
Für mich war das Buch ein absolutes Highlight, aber da ich sowohl Nick Hornby als auch Fußball toll finde, ist das vermutlich nicht repräsentativ
Von mir gibt es definitiv 5 Sterne
Diese Geschichten haben nicht immer mit Fußball zu tun, aber Fußball zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Wenn man mit Fußball also absolut nichts anfangen kann, sollte man das Buch vielleicht nicht zur Hand nehmen. Jedem anderen, der Fußball zumindest nicht ganz ablehnend gegenübersteht, und natürlich auch jedem Nick Hornby Fan möchte ich das Buch nur empfehlen.
Die Liebe zum Fußball und so manches daraus resultierende Verhalten war für mich selbst nicht nachvollziehbar, Nick Hornby beschreibt das alles aber gewohnt humorvoll, so dass man doch nur darüber lachen kann.
Arsenal-Fan muss man nicht sein, um das Buch zu lesen, ich kenne weder Spieler noch Trainer, die von den 70ern bis Anfang der 90er in Arsenal tätig waren, aber die Namen überliest man einfach, wie man auch in anderen Büchern die Namen von unwichtigen Nebencharakteren überliest und bald wieder vergessen hat.
Für mich war das Buch ein absolutes Highlight, aber da ich sowohl Nick Hornby als auch Fußball toll finde, ist das vermutlich nicht repräsentativ
Von mir gibt es definitiv 5 Sterne
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Sonstige Belletristik
Mittwoch, 9. September 2009
Jodi Picoult - Das Herz ihrer Tochter
Ich konnte dieses Buch beim besten Willen nicht zu Ende lesen und habe nach 100 Seiten entnervt aufgegeben.
Eine Frau, die ihren ersten Mann verloren hat, sich dann neu verliebt, den zweiten Mann und die erste Tochter durch einen Mord verliert und dann noch eine zweite Tochter mit Herzfehler hat, könnte ich als Figur gerade noch akzeptieren. Mir scheinen das zwar zu viele Schicksalsschläge auf einmal zu sein, doch solche Zufälle kann es ja gerade noch geben.
Dass dann auch noch der Mörder ihres zweiten Mannes und ihrer Tochter im Gefängnis übersinnliche Fähigkeiten entwickelt, ein totes Rotkehlchen wieder zum Leben erweckt (erinnert auch stark an "The Green Mile") und durch die wunderbare Kaugummi-Vermehrung auch noch alle weiteren Gefängnis-Insassen von ihren Leiden heilt, war mir dann schon zu viel des Guten.
Dass einer der Gefängnis-Insassen schwul ist und dann auch noch AIDS hat, fand ich schon fast diskriminierend und wirklich zu viel des Klischees. Aber keine Sorge, der Mann wird ja durch einen Kaugummi von der Krankheit geheilt!
Dann tauchten in den wenigen Seiten noch ein Priester auf, der total cool ist, aber trotzdem total gläubig. Und eine dicke Anwältin (und sie wiegt knapp 70kg!!! ), die zwar keinen Mann hat, dafür aber ein fürsorgliches Kaninchen, das sich auf die Anzeige der Waage setzt, wenn sie sich wiegen möchte um ihr den Schock zu ersparen. Natürlich hat sie eine total schlanke Mutter, die sie immer wegen ihres Gewichts kritisiert.
Eigentlich hatte ich erwartet, dass ein paar interessante Themen behandelt werden würden. Die Problematik der Todesstrafe wurde in dem Teil, den ich gelesen habe aber nur sehr oberflächlich behandelt und auch die Thematik der Organspende wurde nur gestreift. Stattdessen gibt es viel unnötige Gefühlsduselei, es wird kräftig auf die Tränendrüse gedrückt und total unglaubwürdige und an den Haaren herbeigezogene Episoden folgen aufeinander.
Ich hatte das Gefühl, die Autorin möchte den Leser gern zur Religion bekehren oder eine andere Art der Gläubigkeit predigen, nicht umsonst macht sie den zum Tode verurteilten Mörder zu einer Art Messias.
Mir war das ganze Buch jedenfalls zu unglaubhaft und ich hatte kein Interesse daran, wie es weitergeht und möchte meine wertvolle Lesezeit nicht damit verschwenden.
Eine Frau, die ihren ersten Mann verloren hat, sich dann neu verliebt, den zweiten Mann und die erste Tochter durch einen Mord verliert und dann noch eine zweite Tochter mit Herzfehler hat, könnte ich als Figur gerade noch akzeptieren. Mir scheinen das zwar zu viele Schicksalsschläge auf einmal zu sein, doch solche Zufälle kann es ja gerade noch geben.
Dass dann auch noch der Mörder ihres zweiten Mannes und ihrer Tochter im Gefängnis übersinnliche Fähigkeiten entwickelt, ein totes Rotkehlchen wieder zum Leben erweckt (erinnert auch stark an "The Green Mile") und durch die wunderbare Kaugummi-Vermehrung auch noch alle weiteren Gefängnis-Insassen von ihren Leiden heilt, war mir dann schon zu viel des Guten.
Dass einer der Gefängnis-Insassen schwul ist und dann auch noch AIDS hat, fand ich schon fast diskriminierend und wirklich zu viel des Klischees. Aber keine Sorge, der Mann wird ja durch einen Kaugummi von der Krankheit geheilt!
Dann tauchten in den wenigen Seiten noch ein Priester auf, der total cool ist, aber trotzdem total gläubig. Und eine dicke Anwältin (und sie wiegt knapp 70kg!!! ), die zwar keinen Mann hat, dafür aber ein fürsorgliches Kaninchen, das sich auf die Anzeige der Waage setzt, wenn sie sich wiegen möchte um ihr den Schock zu ersparen. Natürlich hat sie eine total schlanke Mutter, die sie immer wegen ihres Gewichts kritisiert.
Eigentlich hatte ich erwartet, dass ein paar interessante Themen behandelt werden würden. Die Problematik der Todesstrafe wurde in dem Teil, den ich gelesen habe aber nur sehr oberflächlich behandelt und auch die Thematik der Organspende wurde nur gestreift. Stattdessen gibt es viel unnötige Gefühlsduselei, es wird kräftig auf die Tränendrüse gedrückt und total unglaubwürdige und an den Haaren herbeigezogene Episoden folgen aufeinander.
Ich hatte das Gefühl, die Autorin möchte den Leser gern zur Religion bekehren oder eine andere Art der Gläubigkeit predigen, nicht umsonst macht sie den zum Tode verurteilten Mörder zu einer Art Messias.
Mir war das ganze Buch jedenfalls zu unglaubhaft und ich hatte kein Interesse daran, wie es weitergeht und möchte meine wertvolle Lesezeit nicht damit verschwenden.
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abgebrochen,
Frauenromane
Montag, 31. August 2009
August 2009
Sophie Kinsella - Confessions of a Shopaholic 4/5
Ein wirklich witziger Frauenroman über eine Kaufsüchtige. Hat mir sehr gut gefallen und mich auch neugierig auf die Folgebände gemacht.
Velma Wallis - Zwei alte Frauen 4,5/5
Eine schöne Geschichte über zwei starke Frauen, die von ihrem Stamm zum Sterben zurückgelassen werden, aber dadurch nochmal neu die Lust am Leben und den Überlebenswillen entdecken.
Adam Davies - The Frog King 2,5/5
Ich habe mich so auf das Buch gefreut und war sehr gespannt darauf, aber irgendwie hat mir der Schreibstil gar nicht gefallen und auch die Geschichte hat mich nicht begeistert. Ein junger Mann steuert haltlos ins Verderben und bemerkt dies erst, als es zu spät zum Umkehren ist. Der unsympathischste Buch-Charakter, dem ich seit langem begegnet bin.
Karen Joy Fowler - The Jane Austen Bookk Club 2,5/5
Und noch eine Enttäuschung diesen Monat. Mit Jane Austen hat das Buch leider nicht viel zu tun und mit dem Buch Club eigentlich auch nicht. Die Personen sind sehr klischeebeladen und entwickeln wegen der Kürze des Buches auch keine richtigen Persönlichkeiten. Schade!
Sylvia Plath - The Bell Jar 4,5/5
Der Absturz eines jungen Mädchens, das eigentlich alles hatte, was man sich wünschen kann. Sehr faszinierend und mitreißend geschrieben.
Thomas Glavinic - Das Leben der Wünsche 4,5/5
Was würde man sich wünschen, wenn man auf einmal drei Wünsche frei hätte? Jonas wünscht sich, dass alle seine Wünsche sich erfüllen und fortan passieren in seinem Leben seltsame Dinge. Ein wirklich faszinierendes Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat und über das ich mir sicher noch länger Gedanken machen werde.
Mark Crick - Die Suppe des Herrn K. 3,5/5
Ganz nette Idee, ein Kochrezept jeweils im Stil eines bekannten Autors zu verfassen. Manche waren wirklich toll und gut getroffen, andere eher nicht.
Nick Hornby - Fever Pitch 5/5
Ein Buch, das man einfach lieben muss, wenn man Fußball mag. Und ansonsten eigentlich auch, den Nick Hornby erzählt wahnsinnig amüsant, was es für ihn heißt ein Fan zu sein. Nebenbei erfährt man auch einige witzige Episoden aus seinem eigenen Leben.
Oscar Wilde - The Picture of Dorian Gray 4,5/5
Ein Klassiker, den ich schon längst hätte lesen sollen!
Gabriel García Márquez - Hundert Jahre Einsamkeit 5/5
Ein sehr faszinierendes Buch über mehrere Generationen einer Familie.
Ein wirklich witziger Frauenroman über eine Kaufsüchtige. Hat mir sehr gut gefallen und mich auch neugierig auf die Folgebände gemacht.
Velma Wallis - Zwei alte Frauen 4,5/5
Eine schöne Geschichte über zwei starke Frauen, die von ihrem Stamm zum Sterben zurückgelassen werden, aber dadurch nochmal neu die Lust am Leben und den Überlebenswillen entdecken.
Adam Davies - The Frog King 2,5/5
Ich habe mich so auf das Buch gefreut und war sehr gespannt darauf, aber irgendwie hat mir der Schreibstil gar nicht gefallen und auch die Geschichte hat mich nicht begeistert. Ein junger Mann steuert haltlos ins Verderben und bemerkt dies erst, als es zu spät zum Umkehren ist. Der unsympathischste Buch-Charakter, dem ich seit langem begegnet bin.
Karen Joy Fowler - The Jane Austen Bookk Club 2,5/5
Und noch eine Enttäuschung diesen Monat. Mit Jane Austen hat das Buch leider nicht viel zu tun und mit dem Buch Club eigentlich auch nicht. Die Personen sind sehr klischeebeladen und entwickeln wegen der Kürze des Buches auch keine richtigen Persönlichkeiten. Schade!
Sylvia Plath - The Bell Jar 4,5/5
Der Absturz eines jungen Mädchens, das eigentlich alles hatte, was man sich wünschen kann. Sehr faszinierend und mitreißend geschrieben.
Thomas Glavinic - Das Leben der Wünsche 4,5/5
Was würde man sich wünschen, wenn man auf einmal drei Wünsche frei hätte? Jonas wünscht sich, dass alle seine Wünsche sich erfüllen und fortan passieren in seinem Leben seltsame Dinge. Ein wirklich faszinierendes Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat und über das ich mir sicher noch länger Gedanken machen werde.
Mark Crick - Die Suppe des Herrn K. 3,5/5
Ganz nette Idee, ein Kochrezept jeweils im Stil eines bekannten Autors zu verfassen. Manche waren wirklich toll und gut getroffen, andere eher nicht.
Nick Hornby - Fever Pitch 5/5
Ein Buch, das man einfach lieben muss, wenn man Fußball mag. Und ansonsten eigentlich auch, den Nick Hornby erzählt wahnsinnig amüsant, was es für ihn heißt ein Fan zu sein. Nebenbei erfährt man auch einige witzige Episoden aus seinem eigenen Leben.
Oscar Wilde - The Picture of Dorian Gray 4,5/5
Ein Klassiker, den ich schon längst hätte lesen sollen!
Gabriel García Márquez - Hundert Jahre Einsamkeit 5/5
Ein sehr faszinierendes Buch über mehrere Generationen einer Familie.
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Monatsrückblick
Dienstag, 18. August 2009
Azar Nafisi - Lolita lesen in Teheran
Nachdem Azar Nafisi ihre Tätigkeit an der Universität in Teheran aufgegeben hat, sucht sie sich sieben ihrer Schülerinnen aus um sich mit ihnen einmal wöchentlich zu treffen und westliche Literatur zu besprechen.
Am Anfang dachte ich wirklich noch, das Buch würde von dem Lesekreis Azar Nafisis handeln, man würde die jungen Frauen etwas näher kennenlernen und durch ihr Schicksal die Situation im Iran besser verstehen lernen.
Leider spielte der Lesekreis eine sehr untergeordnete Rolle im Buch. Seitenlang belehrt Nafisi den Leser über Interpretationen klassischer Werke, erzählt unzusammenhängende Episoden aus ihrem eigenen Leben oder berichtet von politischen Ereignissen im Iran.
Die Charaktere bleiben blass, man lernt niemanden näher kennen, so viele Namen werden genannt und nie wieder erwähnt, dass man die Personen kaum unterscheiden kann und somit auch nicht erkennt, welche Ereignisse zusammenhängen.
Azar Nafisi wollte einfach zu viel in dieses Buch packen, zumindest habe ich diesen Eindruck. Zum einen wollte sie über Literatur referieren, andererseits aber auch die politischen Ereignisse im Iran, vor allem die Situation der Frau, aufzeigen und zuletzt auch noch ein paar persönliche Geschichten einflechten. Es ist ihr aber meiner Meinung nach nicht gelungen, eine zusammenhängende, homogene Geschichte daraus zu machen. Ich habe mich jedenfalls sehr gelangweilt.
Die Kapitel über den Lesekreis und auch die persönlichen Schicksale der teilnehmenden Frauen waren interessant zu lesen, aber diese haben maximal ein Viertel des Buches ausgemacht.
2 Sterne
Am Anfang dachte ich wirklich noch, das Buch würde von dem Lesekreis Azar Nafisis handeln, man würde die jungen Frauen etwas näher kennenlernen und durch ihr Schicksal die Situation im Iran besser verstehen lernen.
Leider spielte der Lesekreis eine sehr untergeordnete Rolle im Buch. Seitenlang belehrt Nafisi den Leser über Interpretationen klassischer Werke, erzählt unzusammenhängende Episoden aus ihrem eigenen Leben oder berichtet von politischen Ereignissen im Iran.
Die Charaktere bleiben blass, man lernt niemanden näher kennen, so viele Namen werden genannt und nie wieder erwähnt, dass man die Personen kaum unterscheiden kann und somit auch nicht erkennt, welche Ereignisse zusammenhängen.
Azar Nafisi wollte einfach zu viel in dieses Buch packen, zumindest habe ich diesen Eindruck. Zum einen wollte sie über Literatur referieren, andererseits aber auch die politischen Ereignisse im Iran, vor allem die Situation der Frau, aufzeigen und zuletzt auch noch ein paar persönliche Geschichten einflechten. Es ist ihr aber meiner Meinung nach nicht gelungen, eine zusammenhängende, homogene Geschichte daraus zu machen. Ich habe mich jedenfalls sehr gelangweilt.
Die Kapitel über den Lesekreis und auch die persönlichen Schicksale der teilnehmenden Frauen waren interessant zu lesen, aber diese haben maximal ein Viertel des Buches ausgemacht.
2 Sterne
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Weltliteratur
Samstag, 1. August 2009
Juli 2009
Margaret Atwood - The Penelopiad 5/5
Die Odyssee aus der Sicht von Penelope. Wie von Margaret Atwood nicht anders gewohnt wunderbar geschrieben und wirklich lesenswert, vor allem da ich direkt davor die Odyssee gelesen hatte.
Kurt Tucholsky - Schloß Gripsholm 5/5
Ein wundervolles Sommermärchen mit Tiefgang, war wirklich schön zu lesen!
Kurt Tucholsky - Rheinsberg 3/5
Im Vergleich zu Schloß Gripsholm leider nicht so toll, viel zu kurz und nichtssagend, aber trotzdem nett geschrieben.
Joel Haahtela - Der Schmetterlingssammler 4/5
Ein junger Mann erfährt, dass er der Alleinerbe von einem Mann ist, dessen Namen er noch nie gehört hat. Er begibt sich auf die Suche und erfährt einiges über dessen Leben und auch seine eigene Vergangenheit. Sehr schön zu lesen, angenehme Sommerlektüre.
Robert Louis Stevenson - The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde 4,5/5
Ein wirklich spannender Klassiker, den ich schon viel früher hätte lesen sollen!
Ricarda Huch - Frühe Gedichte und Liebesreime 3/5
Ganz nette Gedichte, aber richtig begeistert hat mich davon keines.
Gloria Goldreich - Dinner mit Anna Karenina 4/5
6 New Yorker Frauen treffen sich regelmäßig um über Bücher zu reden und auch die persönlichen Angelegenheiten kommen nicht zu kurz. Leider war das Buch zu dünn um alle 6 Frauen richtig gut zu charakterisieren und darzustellen, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten, da ich mich vor allem mit der Liebe zur Literatur identifizieren konnte.
Azar Nafisi - Reading Lolita in Tehran 2,5/5
Durch dieses Buch musste ich mich quälen, einige Passagen waren ganz interessant, andere nur langweilig. Im großen und ganzen nicht so lesenswert, wie ich erwartet hätte. Allerdings habe ich jetzt richtig Lust darauf, was von Nabokov zu lesen... Eine Rezi kommt vielleicht noch...
Richard Matheson - Ich bin Legende 3,5/5
Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen, Endzeitstimmung und ein bisschen Grusel kombiniert. Die 10 Kurzgeschichten, die in meiner Ausgabe noch enthalten waren, fand ich aber wenig lesenswert.
Die Odyssee aus der Sicht von Penelope. Wie von Margaret Atwood nicht anders gewohnt wunderbar geschrieben und wirklich lesenswert, vor allem da ich direkt davor die Odyssee gelesen hatte.
Kurt Tucholsky - Schloß Gripsholm 5/5
Ein wundervolles Sommermärchen mit Tiefgang, war wirklich schön zu lesen!
Kurt Tucholsky - Rheinsberg 3/5
Im Vergleich zu Schloß Gripsholm leider nicht so toll, viel zu kurz und nichtssagend, aber trotzdem nett geschrieben.
Joel Haahtela - Der Schmetterlingssammler 4/5
Ein junger Mann erfährt, dass er der Alleinerbe von einem Mann ist, dessen Namen er noch nie gehört hat. Er begibt sich auf die Suche und erfährt einiges über dessen Leben und auch seine eigene Vergangenheit. Sehr schön zu lesen, angenehme Sommerlektüre.
Robert Louis Stevenson - The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde 4,5/5
Ein wirklich spannender Klassiker, den ich schon viel früher hätte lesen sollen!
Ricarda Huch - Frühe Gedichte und Liebesreime 3/5
Ganz nette Gedichte, aber richtig begeistert hat mich davon keines.
Gloria Goldreich - Dinner mit Anna Karenina 4/5
6 New Yorker Frauen treffen sich regelmäßig um über Bücher zu reden und auch die persönlichen Angelegenheiten kommen nicht zu kurz. Leider war das Buch zu dünn um alle 6 Frauen richtig gut zu charakterisieren und darzustellen, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten, da ich mich vor allem mit der Liebe zur Literatur identifizieren konnte.
Azar Nafisi - Reading Lolita in Tehran 2,5/5
Durch dieses Buch musste ich mich quälen, einige Passagen waren ganz interessant, andere nur langweilig. Im großen und ganzen nicht so lesenswert, wie ich erwartet hätte. Allerdings habe ich jetzt richtig Lust darauf, was von Nabokov zu lesen... Eine Rezi kommt vielleicht noch...
Richard Matheson - Ich bin Legende 3,5/5
Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen, Endzeitstimmung und ein bisschen Grusel kombiniert. Die 10 Kurzgeschichten, die in meiner Ausgabe noch enthalten waren, fand ich aber wenig lesenswert.
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Monatsrückblick
Freitag, 3. Juli 2009
Juni 2009
Christoph Biermann & Ulrich Fuchs - Der Ball ist rund, damit das Spiel die Richtung ändern kann 4/5
Ein sehr interessantes Buch über Fußball, die Geschichte, Taktik, verschiedene Spielsysteme etc. Ich habe viel daraus gelernt und fand es sehr interessant.
John Boyne - The Boy in the Striped Pyjamas 3/5
Naja, irgendwie ganz nett, aber andererseits finde ich, dass es Auschwitz und Konzentrationslager im allgemeinen etwas zu sehr verharmlost und auf Kinder-Niveau bringt. Und Bruno ist so naiv
Vikas Swarup - Slumdog Millionaire 5/5
Mein Buchtipp des Monats!
Yael Hedaya - Liebe Pur 5/5
Und gleich noch ein tolles Buch!
Susanna Clarke - Jonathan Strange & Mr. Norrel 3/5
Naja, einerseits gute Ideen, andererseits oft gähnende Langeweile über weite Strecken...
A. De Giuli e C.M. Naddeo - Mafia, Amore e Polizia 3/5
Ein italienischer Krimi für Anfänger. War ganz nett zu lesen, aber viel kann man von einem Buch mit so einfacher Grammatik und wenig Vokabeln einfach nicht erwarten. Außerdem mag ich eigentlich keine Krimis...
Neil Gaiman - Coraline 4/5
Eine sehr süße und auch gruselige Geschichte, ich bin mal wieder begeistert von Neil Gaiman! Jetzt bin ich gespannt, ob die Geschichte auch im Film gut umgesetzt wurde!
Bram Stoker - Dracula 3/5
Gähnende Langeweile Teil 2! Obwohl es durchaus interessante Passagen gab und der Anfang sehr viel versprochen hat...
Homer - Odyssee 4/5
Die Odyssee hat mich positiv überrascht! Ich habe ein schwer zugängliches Werk erwartet, das für den heutigen Leser eher langweilig ist, allerdings war es dann sehr interessant und angenehm zu lesen!
Susanna Tamaro - Va' dove ti porta il cuore 3/5
Und mein zweites Buch auf Italienisch. Die Geschichte war schon ganz nett, die richtige Begeisterung ist aber ausgeblieben. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich nicht alles perfekt verstanden habe.
Ein sehr interessantes Buch über Fußball, die Geschichte, Taktik, verschiedene Spielsysteme etc. Ich habe viel daraus gelernt und fand es sehr interessant.
John Boyne - The Boy in the Striped Pyjamas 3/5
Naja, irgendwie ganz nett, aber andererseits finde ich, dass es Auschwitz und Konzentrationslager im allgemeinen etwas zu sehr verharmlost und auf Kinder-Niveau bringt. Und Bruno ist so naiv
Vikas Swarup - Slumdog Millionaire 5/5
Mein Buchtipp des Monats!
Yael Hedaya - Liebe Pur 5/5
Und gleich noch ein tolles Buch!
Susanna Clarke - Jonathan Strange & Mr. Norrel 3/5
Naja, einerseits gute Ideen, andererseits oft gähnende Langeweile über weite Strecken...
A. De Giuli e C.M. Naddeo - Mafia, Amore e Polizia 3/5
Ein italienischer Krimi für Anfänger. War ganz nett zu lesen, aber viel kann man von einem Buch mit so einfacher Grammatik und wenig Vokabeln einfach nicht erwarten. Außerdem mag ich eigentlich keine Krimis...
Neil Gaiman - Coraline 4/5
Eine sehr süße und auch gruselige Geschichte, ich bin mal wieder begeistert von Neil Gaiman! Jetzt bin ich gespannt, ob die Geschichte auch im Film gut umgesetzt wurde!
Bram Stoker - Dracula 3/5
Gähnende Langeweile Teil 2! Obwohl es durchaus interessante Passagen gab und der Anfang sehr viel versprochen hat...
Homer - Odyssee 4/5
Die Odyssee hat mich positiv überrascht! Ich habe ein schwer zugängliches Werk erwartet, das für den heutigen Leser eher langweilig ist, allerdings war es dann sehr interessant und angenehm zu lesen!
Susanna Tamaro - Va' dove ti porta il cuore 3/5
Und mein zweites Buch auf Italienisch. Die Geschichte war schon ganz nett, die richtige Begeisterung ist aber ausgeblieben. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich nicht alles perfekt verstanden habe.
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Monatsrückblick
Donnerstag, 2. Juli 2009
Bram Stoker - Dracula
Da ich noch keine Dracula-Verfilmung gesehen hatte und auch sonst nichts genaueres über die Handlung wusste, war mir gar nicht klar, auf was ich mich bei dem Buch einlasse. Dass es einen Graf Dracula gibt, der ein Vampir ist, war auch alles, was mir vorher bekannt war.
Am Anfang ging es auch richtig gut los, das Buch war spannend, ich fühlte mich sofort mitten in der Geschichte. Leider hat die Spannung sehr schnell nachgelassen, endlose Tagebucheinträge und das Gefühl, dass gar nichts vorangeht haben meine Freude an dem Buch schnell reduziert.
Van Helsing war mir zwar als Figur nicht unsympathisch, aber sein schlechtes Englisch war anstrengend zu lesen. Auch die "einfache" Bevölkerung mit ihren schrecklichen Dialekten waren teilweise kaum zu verstehen. Das mag zwar alles zur Authentizität des Buches beitragen, aber sicher nicht zur Lesefreundlichkeit. Dass Mina auf einmal zur Superfrau wird und dann am Ende doch in Naivität nicht zu übertreffen ist, fand ich auch sehr albern.
Und auch wenn das Buch schon vor über hundert Jahren geschrieben wurde kann ich nicht über Logikfehler und nicht nachvollziehbare plötzliche Charakteränderungen von Personen hinwegsehen. Für mich war es spätestens ab der zweiten Hälfte eine Qual das Buch zu lesen und ich bin froh, dass ich es jetzt hinter mich gebracht habe.
Natürlich war es interessant, den ersten Vampirroman überhaupt zu lesen und zu sehen, wo diese ganzen Vampir-Klischees etc. herkommen und es gab durchaus Passagen, die ich gerne gelesen habe. Insgesamt hat das Buch meiner Meinung nach aber nicht mehr als 3 Sterne verdient.
Am Anfang ging es auch richtig gut los, das Buch war spannend, ich fühlte mich sofort mitten in der Geschichte. Leider hat die Spannung sehr schnell nachgelassen, endlose Tagebucheinträge und das Gefühl, dass gar nichts vorangeht haben meine Freude an dem Buch schnell reduziert.
Van Helsing war mir zwar als Figur nicht unsympathisch, aber sein schlechtes Englisch war anstrengend zu lesen. Auch die "einfache" Bevölkerung mit ihren schrecklichen Dialekten waren teilweise kaum zu verstehen. Das mag zwar alles zur Authentizität des Buches beitragen, aber sicher nicht zur Lesefreundlichkeit. Dass Mina auf einmal zur Superfrau wird und dann am Ende doch in Naivität nicht zu übertreffen ist, fand ich auch sehr albern.
Und auch wenn das Buch schon vor über hundert Jahren geschrieben wurde kann ich nicht über Logikfehler und nicht nachvollziehbare plötzliche Charakteränderungen von Personen hinwegsehen. Für mich war es spätestens ab der zweiten Hälfte eine Qual das Buch zu lesen und ich bin froh, dass ich es jetzt hinter mich gebracht habe.
Natürlich war es interessant, den ersten Vampirroman überhaupt zu lesen und zu sehen, wo diese ganzen Vampir-Klischees etc. herkommen und es gab durchaus Passagen, die ich gerne gelesen habe. Insgesamt hat das Buch meiner Meinung nach aber nicht mehr als 3 Sterne verdient.
Vikas Swarup - Rupien! Rupien! (Slumdog Millionaire)
Rupien! Rupien! ist ein Buch, das mich sehr beeindruckt hat und mir Lust gemacht hat, mehr aus und über Indien zu lesen. Allein der Aufbau ist etwas ganz besonderes. Ram macht bei der indischen Version der Quizshow "Wer wird Millionär" mit und zu jeder Frage gibt es eine Episode aus seinem Leben, die erklärt, warum er die Frage beantworten kann.
Auf den ersten Blick hängen die Episoden nicht zusammen, es ist nicht ganz einfach den Überblick zu behalten, wie alt Ram im Moment ist und ob die eine Geschichte vor der anderen spielt oder andersherum. Aber im Laufe des Buches fügen sich die einzelnen Geschichten immer mehr zu einer Ganzheit zusammen und auch am Ende klärt sich noch einiges auf.
Ich denke man muss sich auf das Buch einlassen und einfach hinnehmen, dass es teilweise zu viele Zufälle gibt und sich für Ram fast immer alles zum Guten wendet. Ich habe mich jedenfalls nicht daran gestört und auch das Ende fand ich passend und es ist für mich ein gelungener Abschluss.
Das Buch bringt einem die Kultur Indiens näher, vor allem aber auch das Leben der ärmeren Bevölkerung in den Slums, der Straßenkinder, die jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen etc.
Wer den Film "Slumdog Millionaire" gesehen hat, sollte nicht erwarten, dass die Handlung des Films auch der Handlung des Buches entspricht. Ich denke man muss hier beides als eigenständige Werke sehen, da im Film nur die Rahmenhandlung gleich geblieben ist und viele Episoden abgeändert wurden.
Für mich war das Buch ein echtes Highlight! 5 Sterne
Auf den ersten Blick hängen die Episoden nicht zusammen, es ist nicht ganz einfach den Überblick zu behalten, wie alt Ram im Moment ist und ob die eine Geschichte vor der anderen spielt oder andersherum. Aber im Laufe des Buches fügen sich die einzelnen Geschichten immer mehr zu einer Ganzheit zusammen und auch am Ende klärt sich noch einiges auf.
Ich denke man muss sich auf das Buch einlassen und einfach hinnehmen, dass es teilweise zu viele Zufälle gibt und sich für Ram fast immer alles zum Guten wendet. Ich habe mich jedenfalls nicht daran gestört und auch das Ende fand ich passend und es ist für mich ein gelungener Abschluss.
Das Buch bringt einem die Kultur Indiens näher, vor allem aber auch das Leben der ärmeren Bevölkerung in den Slums, der Straßenkinder, die jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen etc.
Wer den Film "Slumdog Millionaire" gesehen hat, sollte nicht erwarten, dass die Handlung des Films auch der Handlung des Buches entspricht. Ich denke man muss hier beides als eigenständige Werke sehen, da im Film nur die Rahmenhandlung gleich geblieben ist und viele Episoden abgeändert wurden.
Für mich war das Buch ein echtes Highlight! 5 Sterne
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Weltliteratur
Sonntag, 14. Juni 2009
Yael Hedaya - Liebe pur
Ich habe "Liebe pur" nun auch gelesen und bin noch immer sehr beeindruckt. Einerseits wird die Geschichte einer Beziehung ganz distanziert erzählt, keine der Personen hat einen Namen, alle Ereignisse werden recht nüchtern wiedergegeben. Andererseits hat mich schon lange kein Buch mehr so berührt wie dieses.
Ich war emotional so verwickelt in diese Beziehung zwischen Mann und Frau, dass ich an einigen Stellen mit den Tränen kämpfen musste. Oft ist das Verhalten der beiden typisch für das jeweilige Geschlecht, man möchte sie schütteln und sagen "Denk doch nochmal drüber nach!", andererseits haben sie auch ihre ganz speziellen Probleme, die den meisten Beziehungen fremd sein dürften.
Und mittendrin immer wieder der Hund. Dieser Hund spiegelt immer die momentane Stimmung in der Beziehung wider, in guten Zeiten darf er mit ins Schlafzimmer und wird gut behandelt, in schlechten Zeiten wird er sogar aus der Wohnung verbannt.
Interessant war hauptsächlich auch der Perspektivenwechsel. Man erfährt Dinge aus der Sicht der Frau, aus der Sicht des Mannes und sogar aus der Sicht des Hundes. Vor allem die Hundeperspektive ist interessant, da er menschliches Verhalten nicht einordnen kann, der Leser aber genau weiß, was der Hund da eigentlich beschreibt. Auch die verschiedenen Blickwinkel von Mann und Frau auf ein und dieselbe Sache sind interessant, man kann die beiden dadurch besser einschätzen und teilweise auch beide Seiten verstehen.
"Liebe pur" ist kein Liebesroman im herkömmlichen Sinn, auch wenn er eine Liebesbeziehung thematisiert. Für mich war es ein Buch, das mich tief berührt und begeistert hat und dem ich ohne großes Nachdenken 5 Sterne geben möchte.
Ich war emotional so verwickelt in diese Beziehung zwischen Mann und Frau, dass ich an einigen Stellen mit den Tränen kämpfen musste. Oft ist das Verhalten der beiden typisch für das jeweilige Geschlecht, man möchte sie schütteln und sagen "Denk doch nochmal drüber nach!", andererseits haben sie auch ihre ganz speziellen Probleme, die den meisten Beziehungen fremd sein dürften.
Und mittendrin immer wieder der Hund. Dieser Hund spiegelt immer die momentane Stimmung in der Beziehung wider, in guten Zeiten darf er mit ins Schlafzimmer und wird gut behandelt, in schlechten Zeiten wird er sogar aus der Wohnung verbannt.
Interessant war hauptsächlich auch der Perspektivenwechsel. Man erfährt Dinge aus der Sicht der Frau, aus der Sicht des Mannes und sogar aus der Sicht des Hundes. Vor allem die Hundeperspektive ist interessant, da er menschliches Verhalten nicht einordnen kann, der Leser aber genau weiß, was der Hund da eigentlich beschreibt. Auch die verschiedenen Blickwinkel von Mann und Frau auf ein und dieselbe Sache sind interessant, man kann die beiden dadurch besser einschätzen und teilweise auch beide Seiten verstehen.
"Liebe pur" ist kein Liebesroman im herkömmlichen Sinn, auch wenn er eine Liebesbeziehung thematisiert. Für mich war es ein Buch, das mich tief berührt und begeistert hat und dem ich ohne großes Nachdenken 5 Sterne geben möchte.
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