Freitag, 26. Dezember 2008

Joel Haahtela - Sehnsucht nach Elena

Inhalt:

Ein Mann, über den man erst nach und nach mehr erfährt, sieht im Park eine junge Frau, will mehr über sie wissen und sie immer wieder sehen. In kurzen Kapiteln erfährt der Leser von seinen Begegnungen mit Elena und Gedanken die er sich über sie oder sein Leben macht.

Meine Meinung:

Zur Handlung lässt sich nicht viel mehr sagen, ohne zu viel zu verraten. "Sehnsucht nach Elena" ist ein Buch, das nicht viel Handlung braucht um eine Botschaft zu vermitteln. Zwischendurch war ich kurz am Zweifeln, ob das Buch nicht doch einfach eine langweilige Geschichte über einen gemeingefährlichen Stalker ist, aber ich wurde eines besseren belehrt und die Zweifel waren überflüssig. Langweilig ist diese Geschichte trotz der wenigen Handlung nie und auch der Erzähler ist sicher kein Stalker im herkömmlichen Sinn.

Dieses Buch ist wunderbar poetisch geschrieben, es lädt zum Nachdenken und zum Träumen ein. Trotz der kurzen Kapitel, oder gerade deshalb, lässt das Buch sich schnell und flüssig lesen. Ich würde allerdings empfehlen, es nicht zu schnell durchzulesen, sondern sich immer wieder die Zeit zu nehmen um über das gelesene nachzudenken, dann kann man das Buch noch mehr genießen und in sich aufnehmen.

Es fällt mir sehr schwer, meine Begeisterung für dieses Buch in Worte zu fassen, deshalb möchte ich abschließend nur noch sagen, dass es für mich ein ganz besonderes Buch war, das ich jedem ans Herz legen möchte.

5 Sterne

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