Donnerstag, 30. Juni 2011

Sophie Kinsella - Shopaholic & Baby

deutscher Titel: Prada, Pumps und Babypuder



Im fünften Teil der Serie ist Becky nun also schwanger und shoppt nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihr Baby. Zusätzlich gibt es wie gewohnt zahlreiche - diesmal hauptsächlich hormongesteuerte - Probleme und einige peinliche Momente für Becky. Dass trotz ihrer Naivität und ihrem Egoismus am Ende wieder alles gut ist, kennt man ja schon aus den Vorgänger-Bänden.

Obwohl mich das Buch grundsätzlich wieder gut unterhalten hat und ich es fast am Stück durchgelesen habe, denke ich, dass es Zeit ist, mich von Becky zu verabschieden. Viele Dinge sind einfach zu vorhersehbar, wenn man alle Teile gelesen hat, da die Romane und damit Beckys Probleme immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Becky entwickelt sich zwar minimal weiter und es kommen auch immer wieder neue Personen und Situationen dazu, grundsätzlich bleibt aber alles beim Alten.

Schade finde ich auch, dass das Shoppen gar keine große Rolle mehr spielt. Wenn ich daran denke, wie witzig ich es im ersten Teil fand, dass Becky ständig was kauft, obwohl sie schon ihr Konto überzogen und einen Schuldenberg angehäuft hat, dann fehlt mir hier was. Geldprobleme sind hier ja kaum noch vorhanden, da ihr Ehemann Millionär ist und trotz Kritik an Beckys Kaufverhalten alles bezahlt. Auch die Briefe, die zwischen den Kapiteln eingefügt werden, haben ihren Reiz verloren, ich habe sie diesmal nur noch überflogen.

Und wenn ich das Ganze realistisch sehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass Becky mit ihrer ausgeprägten Ich-Bezogenheit wirklich eine gute Mutter wäre und sich um ein Kind kümmern kann. Deshalb will ich - glaube ich - gar nicht wissen, wie es im nächsten Teil weitergeht. Vermutlich werde ich meine Meinung aber nochmal ändern und auch "Mini Shopaholic" mit etwas zeitlichem Abstand lesen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Meine Lieblingsbücher


Auf diversen Blogs läuft momentan die Aktion Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen. Das hat mich dazu gebracht, mal über meine Lieblingsbücher nachzudenken.
Noch bis 01.08. könnt auch ihr eure Listen mit euren 15 Lieblingsbüchern, Angabe zu Name, Wohnort und Alter per Mail an Sabrina von Sabrinas Buchwelt oder an andere teilnehmende Blogger schicken.

Und hier kommt meine Liste:

1. Alexander Puschkin - Eugen Onegin
2. James Joyce - Ulysses
3. Siri Hustvedt - Was ich liebte
4. Javier Marías - Mein Herz so weiß
5. Jostein Gaarder - Das Kartengeheimnis
6. Orhan Pamuk - Das Museum der Unschuld
7. Dodie Smith - I Capture the Castle
8. Cormac McCarthy - Die Straße
9. Ingvar Ambjörnsen - Blutsbrüder
10. Delphine de Vigan - No & Ich
11. Virginia Woolf - Zum Leuchtturm
12. Oliver Plaschka - Die Magier von Montparnasse
13. Khaled Hosseini - Tausend strahlende Sonnen
14. Mark Dunn - Nollops Vermächtnis
15. Nuruddin Farah - Wie eine nackte Nadel

Ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse der Aktion, auch wenn ich befürchte, dass die Literaturblogger keine sehr repräsentative Gruppe darstellen. Viele Literaturblogs beschäftigen sich ja hauptsächlich mit Young Adult Büchern und Fantasy. Das ist keine Kritik, jeder kann ja lesen, was er gerne möchte, aber die 100 Lieblingsbücher werden dann eher Lieblingsbücher der Literaturblogger und keine Lieblingsbücher der Deutschen sein. Und ich kann mir auch gut vorstellen, welche Bücher es auf die vorderen Plätze schaffen und dass meine Bücher vermutlich überhaupt nicht auf der Liste landen.

Die meisten meiner Lieblingsbücher habe ich leider gelesen, bevor ich Rezensionen geschrieben habe, vielleicht werde ich die Bücher meiner Liste deshalb demnächst noch genauer vorstellen.

Leonie Swann - Garou


Die Schafe sind wieder da! Schon lange habe ich mich nicht mehr so über eine Neuerscheinung gefreut wie über Garou. Und dank meines lieben Freundes konnte ich das Buch auch kurz nach dem Erscheinungstag schon in Händen halten. Warum es jetzt fast ein Jahr gedauert hat, bis ich es gelesen habe, weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht einfach, weil ich die Vorfreude noch ein bisschen genießen wollte.

Alle Schafe aus Glenkill sind auch hier wieder dabei, sie sind mit ihrer neuen Schäferin Rebecca nach Frankreich gezogen und haben sich dort schon ganz gut eingelebt, auch wenn sie überzeugt sind, nicht in dem Frankreich gelandet zu sein, von dem ihnen der Schäfer George immer vorgeschwärmt hat. Und als noch ein totes Reh und Gerüchte über den gefährlichen Garou auftauchen, würden die Schafe doch lieber wieder zurück in ihr gewohntes Irland. Doch da dies nicht möglich ist, nehmen sie die Sache mal wieder selbst in die Hand.

Die neuen Nachbarn der Schafe - die Ziegen - sorgen für etwas "frischen" Wind und sind durch ihre verrückte Art durchaus unterhaltsam.So kann diese Idee, die nach Glenkill ja nicht mehr so neu ist, das ganze Geschehen aus Sicht der Tiere zu erzähen, auch noch dieser Fortsetzung standhalten. Witzige Situationen, die daraus entstehen, dass die Schafe einfach nicht alles verstehen, was die Menschen so von sich geben, sind wieder zahlreich vertreten und auch gut gelungen.

Der Fall rund um den Garou ist eher verwirrend, was für mich daran liegt, dass ich die einzelnen Menschen und ihre Motive nur schlecht auseinanderhalten konnte. Das Personenverzeichnis ist da zwar durchaus hilfreich, aber ich habe beim Lesen meistens keine Lust ständig hin- und herzublättern. Bei Glenkill ging es mir schon ähnlich, den Kriminalfall um Georges Tod fand ich eher langweilig, aber der Charme der Schafe macht dies wieder wett.

Mein besonderer Liebling war in diesem Buch das Winterlamm, das darauf wartet, endlich einen Namen zu bekommen und ein bisschen aus den Schaf-Konventionen ausbricht. Aber auch alle anderen Schafe sind liebevoll charakterisiert und haben ihre Eigenheiten, durch die sie sich einen festen Platz im Leserherz erkämpfen. Ich hoffe, dass dies nicht das letzte Buch über Mopple the Whale, Sir Ritchfield & Co. war.

Samstag, 18. Juni 2011

Seltsame Suchanfragen

Ich schaue ja immer ganz neugierig nach, durch welche Suchanfragen oder über welche Links die Leute auf meinen Blog gekommen sind. Meistens sind diese Suchanfragen ganz normale Begriffe, wie der Name eines Autors, aber einige Sachen sind auch ein bisschen komisch:

ex mit psychischen problemen hat mich betrogen reisen
Ich weiß ja wirklich nicht, ob man mit dem Ex, der psychische Probleme hat und die suchende Person auch noch betrogen hat, wirklich auf Reisen gehen möchte. Und welche Antwort erhofft man sich im Internet? Und warum landet man mit diesem Suchbegriff auf meinem Blog?

festkörper rasieren sie sich das schaf
Zugegeben, ich habe hier schon etwas über ein Buch geschrieben, in dem es um Festkörperphysik geht. Und Schafe tauchen auch immer wieder auf. Aber wer will Festkörper rasieren? Oder Schafe? Und warum? Oder ist das ein Befehl? "Rasieren Sie sich!" Und wer ist gemeint? Ich, das Schaf, der Festkörper?

schaf im urlaub
Ja, ich war im Urlaub, aber ich bin auch schon länger wieder da. Und mein Schaf hatte keinen Platz mehr im Koffer und ist deshalb auch zuhause geblieben. Es empfiehlt sich auch allgemein nicht, mit Schafen in den Urlaub zu fahren, sie werden in Hotels gar nicht gern gesehen. 


Das waren auch schon die einzigen Highlights meiner Suchanfragen. Eine Sache wundert mich aber auch immer wieder. Die häufigste Suchanfrage und der am häufigsten gelesene Eintrag ist Lara Cardella - Ich wollte Hosen. Ich kannte das Buch nicht, bevor ich mich nicht auf die Suche gemacht habe, nach dünnen italienischen Büchern, die ich im Original lesen könnte. Ist das Buch vielleicht eine beliebte Schullektüre? Oder gibt es andere Gründe, warum so viele Leute danach suchen? Kann mir vielleicht einer der Suchenden einen Kommentar hinterlassen, warum er sich für das Buch interessiert?

Simonetta Greggio - Mit nackten Händen


Emma ist Anfang vierzig, Tierärztin und lebt allein auf dem Land. Ihre große Liebe zu Raphaël, der sie wegen einer anderen verlassen hat, hat sie nie überwunden. Als Raphaëls fünfzehnjähriger Sohn Gio plötzlich vor Emmas Tür steht, entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung zwischen den beiden.

Sehr locker und leicht beschreibt Simonetta Greggio, wie sich Emmas Leben verändert, als Gio ohne Vorwarnung auftaucht. Auch in den Rückblenden auf Emmas früheres Leben in Paris mit Raphaël wird vieles nur angedeutet, als Leser muss man zwischen den Zeilen lesen und sich ein eigenes Bild machen. Diese Art zu erzählen hat mir sehr gefallen, da die Autorin den Lesern zutraut, selbst zu denken und nicht alles, was sie vielleicht sagen wollte auch wirklich aufs Papier gebracht hat.

Andererseits hat die Geschichte auf nur 160 Seiten kaum Platz, sich zu entfalten. Kaum hat man angefangen, das Buch zu lesen, hat man es auch schon beendet. Und genau aus diesem Grund wird es keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen Obwohl ich ein Fan von dünnen Büchern bin, war mir hier an allen Ecken und Enden etwas zu wenig, oder vielleicht auch einfach zu viel Information und Geschichte auf zu wenig Seiten.

Freitag, 17. Juni 2011

Joanne K. Rowling - The Tales of Beedle the Bard

(deutscher Titel: Die Märchen von Beedle dem Barden)


Fünf kurze Märchen und jeweils ein Kommentar von Dumbledore, mehr gibt dieses kleine Büchlein nicht her. Deshalb habe ich auch lange gezögert, bevor ich es mir zugelegt habe, weil ich eine Enttäuschung vermeiden wollte. Nun habe ich es aus einer Bücher-Tauschkiste auf einem Forentreffen gezogen und es auch gleich gelesen.

Die Märchen sind unseren Märchen aus der "Menschenwelt" recht ähnlich, nur dass sie eben in der Welt der Zauberer und magischen Kreaturen spielen. Ansonsten kann man über diese kurzen Texte nicht viel sagen, ohne schon zu viel verraten. Enthalten ist natürlich auch das Märchen von den drei Brüdern, was im letzten Harry Potter Band eine wichtige Rolle spielt und auch im Film sehr schön dargestellt wurde.

Dumbledores Anmerkungen sind ganz nett zu lesen, auch wenn man diese Interpretationen und Erklärungen eingentlich nicht benötigen würde. Und doch freut man sich darüber, wieder von Dumbledore zu hören und auch von anderen Figuren aus dem Harry Potter Universum, die am Rande erwähnt werden.

Ich fand das Buch ganz unterhaltsam und lesenswert, außerdem hat es mir Lust darauf gemacht, die Harry Potter Reihe - und vor allem den letzten Band  - nochmal zu lesen. Für Harry Potter Fans ist das Büchlein also durchaus empfehlenswert, auch wenn man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen sollte, da es recht dünn und schnell gelesen ist.

Ein Buch, das...

Auf Lesen beflügelt habe ich folgendes Stöckchen entdeckt und da mir die Fragen gut gefallen, gibt es hier jetzt meine Antworten:

Ein Buch das...

...dich zum lachen gebracht hat.
Das Buch, das ich momentan lese, Mensch, Paul! von Anette Göttlicher, finde ich wirklich witzig. Auch in den Vorgänger-Büchern über Marie und Paul gibt es immer was zu lachen. Maries Tagebucheinträge sind so geschrieben, als würde man sich mit der besten Freundin unterhalten und das ist einfach unterhaltsam und witzig zu lesen.

...dich zum weinen gebracht hat.
Das schaffen viele Bücher, ich bin ja so nah am Wasser gebaut, da muss nur irgendwas trauriges oder besonders rührendes passieren und dann fließen die Tränchen. Richtig schlimm hat mich Jeden Tag, jede Stunde von Nataša Dragnić mitgenommen. Diese schicksalhafte Liebe zwischen einem Paar, das nie zusammensein kann ist einfach so dramatisch und so traurig.

...dich nachdenklich gemacht hat.
Auch hier gibt es viele Bücher. Nachdenklich machen mich hauptsächlich Bücher, die aus mir fremden Regionen und Kulturkreisen kommen. Wenn ich z.B. über Frauen lese, die keine Rechte haben und sich ihrem Mann komplett unterordnen müssen, beschäftigt mich diese Thematik noch lange nach der Lektüre. Ein Beispiel hierfür wäre Ein so langer Brief von Mariama Bâ, in dem sich der Mann der Erzählerin einfach eine jüngere Ehefrau nimmt und sie allein mit ihrem alten Leben und den Kindern zurücklässt.

...dich nicht los gelassen hat.
Das kann ich gar nicht so sehr vom vorhergehenden Punkt trennen. Wenn mich etwas nachdenklich macht, dann lässt es mich oft auch lange nichit los. Die Antwort oben passt also eigentlich auch hier, aber ich habe mir trotzdem noch ein konkretes Beispiel überlegt: Ein Buch, das mir gar nicht so besonders gut gefallen hat, Atlas für verschollene Liebende von Nadeem Aslam, verfolgt mich fast ein Jahr nachdem ich es gelesen habe noch immer in Gedanken. Gerade weil es auch in diesem Buch viele schlimme Szenen gibt, in denen Frauen aus diversen nichtigen Gründen misshandelt, verstoßen oder sogar getötet werden.

...dich total enttäuscht hat.
Total enttäsucht hat mich zum Glück schon lange kein Buch mehr, zumindest keines, an das ich ursprünglich sehr hohe Erwartungen hatte. Weil ich es heute in der Handtasche meiner Kollegin gesehen habe, fällt mir aber spontan Der Fall Jane Eyre von Jasper Fforde ein. Ich hatte nur gutes über dieses Buch und die gesamte Reihe um Thursday Next gehört und wollte das Buch unbedingt lesen, konnte aber relativ wenig damit anfangen und habe mich durchgequält. Vielleicht lag es daran, dass ich Jane Eyre damals noch nicht gelesen hatte, vielleicht liegt mir aber auch diese Art von Humor nicht. In letzter Zeit habe ich mir aber überlegt, dass ich das Buch vielleicht nochmal lesen möchte, da manche Bücher auch einfach nicht zu manchen Stimmungen oder Zeiten passen, aber eigentlich doch gut wären.

...dich überwältigt hat.
Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe und es war auch ein harter Kampf bis ich die 1000 Seiten hinter mich gebracht hatte, aber trotzdem hat mich Ulysses von James Joyce überwältigt. Es ist einfach faszinierend, was man allein mit Sprache alles machen kann und wie man von nur einem einzigen Tag auf 1000 Seiten erzählen kann.

...dich positiv überrascht hat.
Da gibt es ein gutes Beispiel und zwar ein Buch, das ich eigentlich nie lesen wollte. Ich hatte von Gabriel Garcia Márquez schon "Chronik eines angekündigten Todes" gelesen und nicht sonderlich gemocht und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" nach 50 Seiten abgebrochen. Mein Freund hat mir unabhängig davon Hundert Jahre Einsamkeit zu Weihnachten geschenkt und so war ich gezwungen, es auch zu lesen. In Angriff genommen habe ich es dann mehrere Monate später, als es in meinem Lesekreis besprochen werden sollte. Und man mag es kaum glauben, ich fand es sehr faszinierend und auch wenn es nicht immer leicht zu lesen war.

...du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.
Als ich noch jünger war, habe ich manchmal ein Buch gelesen und als ich am Ende war, gleich nochmal von vorne angefangen. Jetzt bin ich am Ende des Buches in Gedanken schon beim nächsten und plane ein erneutes Lesen für irgendwann in mehreren Jahren, wenn überhaupt. Es gab auch schon lange kein Buch mehr, bei dem ich richtig traurig war, als ich es zu Ende gelesen hatte. Beim letzten Harry Potter Band habe ich mir zwar schon gewünscht, dass er noch dicker wäre, allerdings hatte ich nicht das Bedürfnis, das Buch sofort ein zweites Mal zu lesen. Vielleicht lernt man als Erwachsener aber auch, dass manche Dinge irgendwann enden müssen, egal wie sehr man sich wünscht, dass sie für immer weitergehen...

...du nicht aus der Hand legen konntest.
Es ist mir ja fast unangenehm das zuzugeben, weil ich das Buch nicht so besonders gut fand, aber das letzte Buch, das ich absolut nicht mehr aus der Hand legen konnte war The Hunger Games von Suzanne Collins, also der erste Teil der Tribute von Panem. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen, weil es einen unglaublichen Sog entwickelt und man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen. Aber es hat mir gar nicht gefallen, dass man so in die Rolle des perversen, voyeuristischen Zuschauers gedrängt wird, der diese Todes-Spiele fasziniert verfolgt.

...du abgebrochen hast.
Ich breche sehr selten Bücher ab, meistens wähle ich schon von Anfang an sehr sorgfältig aus, was ich lesen möchte und meistens liege ich da auch richtig. Ein Buch, das ich bei vorablesen.de gewonnen habe und von dem mir die Leseprobe auch noch ganz gut gefallen hatte, musste ich allerdings abbrechen. Es handelte sich um Das Herz ihrer Tochter von Jodi Picoult. So viel Klischee und übersinnlichen Unsinn habe ich noch nie vorher auf 100 Seiten gelesen.

...du eigentlich nie lesen wolltest.
Eines der Bücher, die ich nie lesen wollte, habe ich ja schon bei dem Punkt der Bücher, die mich positiv überrascht haben erwähnt. Ein anderes Beispiel hierfür ist Die Elfen von Bernhard Hennen. Allein der Umfang von 900 Seiten und die 6 (?) ähnlich dicken Nachfolge-Bände haben mich abgeschreckt. Da ich aber so viele positive Stimmen zu diesem Buch gehört hatte, wollte ich mir doch selbst ein Bild machen. Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass 900 Seiten für ein Buch einfach zu viel sind und ich mit dieser Art von Fantasy einfach nichts anfangen kann.

...du als letztes in der Schule gelesen hast.
Die Schule ist inzwischen schon viele Jahre her, so genau kann ich mich an die Lektüre von damals nicht erinnern. In der Oberstufe war auf jeden Fall Faust dabei und Der Vorleser von Bernhard Schlink. Und auch sonst die ganzen üblichen Verdächtigen, mit denen jeder Oberstufen-Schüler gequält wird.

...auf deinem Nachttisch liegt.
Engelszungen von Dimitré Dinev. Ich habe erst damit angefangen und das Buch wird auch übers Wochenende auf meinem Nachttisch liegenbleiben, da ich Mensch, Paul! dazwischengeschoben habe und heute im Literaturschock-Forum eine Leserunde zum zweiten Teil der Panem-Trilogie beginnt. Und ich muss ja wissen, wie es weitergeht.

...du unbedingt als nächstes lesen möchtest.
Das ist immer schwer zu sagen. Ich möchte viele Bücher ganz bald lesen, aber da ich ja aktuell schon 4 Bücher parallel lese, weiß ich gar nicht genau, wann ich das nächste Buch anfangen werde. Vielleicht mag mir ja jemand was aus meinem SuB aussuchen?

So, das ist jetzt ganz schön lang geworden, ich hoffe meine Antworten waren interessant für euch!
 

Mittwoch, 8. Juni 2011

Monatsrückblick April und Mai

Jetzt bin ich mit den Rezis von April und Mai auf dem aktuellen Stand und kann mich um den Monatsrückblick kümmern. Gelesen habe ich im Mai so gut wie gar nicht, weshalb ich die beiden Monate am besten in einen Beitrag zusammenfasse.

Ein Foto der gelesenen Bücher gibt es diesmal nicht, weil einige E-Books dabei waren und die lassen sich so schlecht fotografieren. Dafür aber erst mal ein Foto meiner Neuzugänge (und dank Geburtstag im Mai waren das einige)


Ganz oben die drei Neuzugänge im April, die ich auch schon gelesen und rezensiert habe:




Darunter kommen die Neuzugänge vom Mai, die bis auf ein Buch alle Geburtstagsgeschenke waren.
  • Rafik Schami - Das Geheimnis des Kalligraphen (von Dshini.net)
  • Banana Yoshimoto - Federkleid
  • Gail Jones - Sechzig Lichter
  • Kader Abdolah - Dawuds Traum
  • Cornelia Funke - Tintenherz, Tintenblut, Tintentod
Und sonst habe ich auch noch ein paar Bücher gelesen:

Eine interessante Familiengeschichte, die in Rumänien spielt. Leider von der Grundstimmung sehr negativ. 

Ein wirklich schönes, philosophisch angehauchtes Buch, das ich mit sehr viel Freude gelesen habe.

Ally Condy - Matched
Ein interessanter Ausgangspunkt, die Handlung selbst war mir dann doch etwas zu einfach gestrickt und auch allgemein etwas zu wenig. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten Teil.

Suzanne Collins - The Hunger Games
Ich war auch hier nicht komplett überzeugt, da ich mich zu sehr in die Rolle des sensationslüsternen Zuschauers gedrängt gefühlt habe, will die anderen beiden Teile aber unbedingt noch lesen, weil ich schon von einigen Seiten gehört habe, dass es noch viel mehr interessantes in dieser Welt gibt, als man nach dem ersten Teil ahnen kann.

Ich hoffe auch, dass die stressigen Zeiten jetzt erst mal vorbei sind und ich mich wieder regelmäßig um meinen Blog kümmern kann.