Donnerstag, 4. August 2011

Der Juli in Büchern

Zu einigen Büchern will ich mich noch detaillierter äußern, aber hier kommt erst mal die Liste meiner gelesenen Bücher im Juli:

Kader Abdolah - Dawuds Traum 
Ein Dichter auf Lesereise in Südafrika mit fünf -  teils lebendigen, teils toten - Freunden. Etwas seltsam, aber auch faszinierend und interessant zu lesen.

Theodor Fontane - Effi Briest 
Ein deutscher Klassiker, den ich eigentlich gar nicht lesen wollte. Meine Eltern haben mir das Buch geschenkt, als sie die doppelten Bücher aus ihren Regalen aussortiert haben und jetzt fand eine Leserunde statt, die mir den nötigen Motivationsschub gab. Überraschenderweise fand ich Effis Geschichte ganz interessant.

Sia Figiel - Alofa 

Ein sehr verwirrendes Buch über die Teenager-Zeit in Samoa und noch viele andere, wild zusammengewürfelte Themen.

Gail Carriger - Changeless 

Der zweite Teil der Serie um Alexia hat mir sogar noch besser gefallen als der erste! Die Geschichte ist spannender und es gibt nicht ganz so viel Liebes-Gesülze (zwar unterhaltsam, aber auf dauer nervig).

Robert Barthes - Die helle Kammer 
Ein etwas überflüssiges Buch über das Betrachten von Fotografien, teilweise waren aber interessante Denkansätze enthalten.

Charlaine Harris - Dead until Dark 
Zwar schnell gelesen und halbwegs unterhaltsam. Wie die Reihe um Sookie Stackhouse und diverse Vampire weitergeht, interessiert mich aber nicht. Es war mir auch etwas zu viel Sex und Gewalt, zum Glück aber nicht in so einem Ausmaß wie in der TV-Serie.

Kami Garcia & Margaret Stohl - Beautiful Creatures 
Endlich mal wieder ein Jugend-Fantasybuch, was mich richtig gut unterhalten hat. Spannend geschrieben und durch den männlichen Erzähler auch erfrischend anders. Obwohl es Fortsetzungen gibt/geben wird, ist das Buch so weit abgeschlossen, dass man es auch einzeln lesen kann.

Alex Capus - Léon und Louise 
Eine Geschichte über eine ganz große Liebe, die ich leider in diesem Buch nicht entdecken konnte. Gefühle kamen bei mir als Leser nicht an und die Handlung an sich ist auch recht unspektakulär. Ein schöner Schreibstil konnte da auch nichts mehr retten.

Honoré de Balzac - Vater Goriot 
Wieder so ein Klassiker, den ich unbedingt lesen wollte, der dann aber nur teilweise interessant, teilweise aber anstrengend war.

Åsne Seierstad - Tagebuch aus Bagdad 
"Der Buchhändler aus Kabul" mochte ich ganz gerne und ich hätte erwartet, dass "Tagebuch aus Babdad" ähnlich wäre. Leider sind die einzelnen Kapitel sehr kurz, man bekommt zwar einen guten Eindruck über Land und Leute, ich hätte einige Personen aber gerne länger begleitet, als nur 3 Seiten, die nur einen sehr kurzen Ausschnitt aus dem jeweiligen Leben bieten können.

Neuzugänge gab es im Juli bei mir auch:



Carlos Ruiz Zafón - Das Spiel des Engels
Will ich schon lange lesen, obwohl ich schon von vielen Seiten gehört habe, dass es nicht so toll ist wie "Der Schatten des Windes.

Gail Carriger - Heartless
Natürlich wollte ich auch gleich den neuen - inzwischen vierten - Teil der Reihe besitzen.

Domnica Radulescu - Zug nach Triest
Eine interessante Rezension hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und als ich mit meinen Eltern bei Jokers war, haben sie es mir netterweise gekauft.

Kukrit Pramoj - Many Lives

Ein Geschenk von meinem Freund, um eine weitere Weltreisestation (Thailand) abhaken zu können.

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